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Digitales Projektmanagement (5/8) – Bronze: Basecamp – Mehr Als Ein Basislager

Digitales Projektmanagement (5/8) – Bronze: Basecamp – mehr als ein Basislager

basecampBasecamp ist eines der populärsten Tools für digitales Projekt Management – und das nicht zu Unrecht. Von der Plattform werden so gut wie alle notwendigen Funktionen für ein effizientes Arbeiten zur Verfügung gestellt. Es kursieren zwei verschiedene Basecamp-Versionen: Basecamp Classic und Basecamp, die jeweils spezifische Stärken und Schwächen haben. Wir selbst haben bisher mit Basecamp gearbeitet. Und zwar mit beiden Versionen. Die Classic Variante ist die ursprüngliche Version, die nach dem Update durch den Hersteller 37signals (der seit Februar aufgrund des Erfolgs der Softwarelösung konsequenterweise Basecamp heißt), einige mitunter zentrale Funktionen nicht mehr enthält (etwa das Timetracking oder auch die Unterteilung in Milestones und To-Dos). Hier der Überblick:

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Fazit

Basecamp legt besonderen Wert darauf, die Zusammenarbeit mit Business-Kunden zu erleichtern. Dazu bietet die Plattform eine exzellente Rechteverwaltung und ein gutes Benachrichtigungs-System, welches jedoch nur über Mail funktioniert. Die interne Zusammenarbeit ist jedoch weniger gut umgesetzt. Die Integration von GoogleDrive gibt es nur in der neuen Basecamp-Version. In Basecamp Classic muss man also auf die sehr einfach gehaltenen internen Schreibprogramme für Notizen oder Konzepte zurückgreifen. Dafür fehlt im neuen Basecamp die Zeiterfassung völlig, die bei Basecamp Classic eigentlich gelungen war. Letztlich führt Basecamp seine Nutzer deshalb in ein Dilemma: Nutzt man die alte Version, muss man auf die Integration anderer Dienste (z.B. GoogleDrive) verzichten. Diese Möglichkeit besteht zwar im neuen Basecamp, aber nur unter Inkaufnahme, dass man sich zur Zeiterfassung ein weiteres Programm zulegen muss. Außerdem bietet Basecamp in beiden Versionen keine integrierte Kontaktverwaltung. Das Fehlen dieser wichtigen Funktion muss hier also durch die Nutzung eines weiteren Programms (etwa Highrise, das – obschon vom gleichen Entwicklerteam – sich wiederum nicht in Basecamp integrieren lässt) kompensiert werden. Nimmt man die kleinen Mankos in Kauf, kann Basecamp sicher weiter helfen. Einen ausgiebigen Test, ob das Tool zum eigenen Unternehmen passt, ist Basecamp allemal wert.

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