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Von wegen Eurokrise: Mangel an internationalen Business-Informationen dämpft internationales Geschäftsklima

In einer Umfrage mit unserem Partner kompany unter 140 Unternehmen haben wir in den letzten Wochen beleuchtet, wie es um das internationale Geschäftsklima in 2013 bestellt ist, und welche Barrieren dem Außenhandel im Wege stehen. Die Daten geben Positives zu verlauten: Die Stimmung in den Unternehmen ist nicht grundsätzlich schlecht. Und dort wo sie schlecht ist, kann man ihr auf die Beine helfen.

Die heißesten Länder: Go West and East – der Osten spielt mit

Die am meisten angegebenen Länder, in denen die Befragten Geschäftsziele verfolgen, sind die D-A-CH-Staaten sowie Großbritannien. Jeweils gut 30 Prozent gaben diese Länder als Ziel für ihre Geschäftsbeziehungen an. Übertroffen wird das nur durch den gesamten osteuropäischen Raum: 54 Prozent der Befragten gaben an, internationale Geschäftsbeziehungen mit osteuropäischen Staaten wie Polen, Slowenien oder Litauen zu unterhalten. Auf den zweiten Platz kommen die Niederlande und die USA mit jeweils ca. 15 Prozent. Polen für sich genommen belegt den dritten Platz mit ca. 13 Prozent.

Die heißesten Länder für internationale Geschäftsziele

Die heißesten Länder für internationale Geschäftsziele 

Kaum Unsicherheitsgefühl – Informationsmangel bremst dennoch den Außenhandel

Ein Viertel der Befragten gab an, sich mäßig oder in hohem Maße unsicher dabei zu fühlen, mit dem Ausland Geschäfte abzuwickeln. Für das am häufigsten genannte Land für internationale Geschäftsbeziehungen Großbritannien gilt das für 30 Prozent der Befragten. Unter den deutschen Unternehmen fühlen sich 20 Prozent bei der Aufnahme internationaler Geschäfte mäßig oder stark verunsichert. Von diesen verunsicherten Befragten beklagten mehr als die Hälfte (59 Prozent) zu wenig Informationen über ihre potenziellen, internationalen Geschäftspartner zu besitzen. Insgesamt bemängeln  22 Prozent der deutschen Unternehmen dieses Manko.

Stimmungsspiegel von Unternehmen, die in UK Geschäftsziele verfolgen

Stimmungsspiegel von Unternehmen, die in UK Geschäftsziele verfolgen

 

Stimmungsspiegel in Deutschen Unternehmen

Stimmungsspiegel in Deutschen Unternehmen

Den Mutigen gehört die Welt: Ein Großteil sieht keine Barrieren und fühlt sich sicher

40 Prozent der Befragten gaben an, sich sicher zu fühlen. Bei den deutschen Unternehmen lag diese Zahl sogar noch höher, nämlich bei 60 Prozent. Von den Befragten, die sich sicher fühlen, sehen 55 Prozent keinerlei Barrieren, die sie davon abhalten, internationale Geschäftsbeziehungen zu forcieren. Daher liegt nahe: Ein Großteil der Unternehmen hat bei internationalen Geschäften keine Angst, und agiert international mutig und „barrierefrei“.

Verteilung wahrgenommener Barrieren über die Stimmungslagen in Unternehmen

Verteilung wahrgenommener Barrieren über die Stimmungslagen in Unternehmen

Hidden Champions treiben den Außenhandel 2013 voran

Bei der Umfrage gaben fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Unternehmen an, dass der internationale Handel 2013 eine größere Rolle bei ihrer Geschäftstätigkeit einnehmen wird als im vergangenen Jahr. Rund die Hälfte der deutschen Unternehmen (51 Prozent) gab an, ihre internationalen Geschäfte auszuweiten. Kein einziges Unternehmen beabsichtigt demzufolge, die internationalen Aktivitäten zurückschrauben zu wollen. Hauptsächlich die kleineren Unternehmen treiben den Außenhandel voran: Insgesamt 63% Prozent der Unternehmen, die ihre internationalen Geschäfte 2013 ausbauen möchten, beschäftigen maximal 50 Mitarbeiter. 40 Prozent der Unternehmen, die ihre Außenhandelsaktivitäten erweitern wollen, verfügen über 11-50 Mitarbeiter. Nur 18 Prozent der Unternehmen, deren internationales Geschäft gegenüber 2012 zunehmen soll, sind Großunternehmen, die mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen. Insgesamt trauen sich ganze 94 Prozent der Unternehmen, die zwischen 11 und 50 Mitarbeiter beschäftigen, eine Ausweitung ihrer internationalen Geschäfte vorzunehmen.

Rollenverteilung des internationalen Geschäfts in 2013

Rollenverteilung des internationalen Geschäfts in 2013

 

Verteilung internationaler Geschäftspläne für 2013 über Unternehmensgrößen

Verteilung internationaler Geschäftspläne für 2013 über Unternehmensgrößen

„Informationsmangel ist Sand im Getriebe des Außenhandels“

Bernhard Hoetzl, Gründer und Co-CEO der Online-Firmensuche kompany,  begrüßt die überwiegend positive Haltung der europäischen Unternehmer zum internationalen Handel. Dass Informationsmangel der Hauptgrund für Unsicherheitsgefühle bei grenzüberschreitenden Geschäften ist, ist für ihn nicht verwunderlich: „Diese Entwicklung im Zuge der Internationalisierung haben wir schon seit geraumer Zeit im Auge. Bei Geschäften in fremden Ländern kommt es schnell zu Reibungsverlusten: Fragen, die auf dem heimischen Markt recht einfach zu lösen sind, stellen meist große Hürden im Ausland dar. Wer kennt sich etwa in Belgien, Irland oder Polen mit den ansässigen Ämtern aus? Schon die Sprachbarrieren sind oft ein großes Thema. Für viele Länder bedeutet das: Der Informationsmangel ist Sand im Getriebe des Außenhandels.“

kompany hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine standardisierte, einfache Informationsbeschaffung über internationale Geschäftspartner zu ermöglichen. Schon heute stellt das Unternehmen Informationen über 21 Millionen Firmen in 20 Ländern bereit – Tendenz steigend.

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