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Ohne großen Aufruhr: LinkedIn ändert Datenschutzbedingungen

Ist da etwas an mir vorbei gegangen? Offenbar hat LinkedIn schon vor einiger Zeit klammheimlich seine Datenschutzbestimmungen “angepasst”:

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Informiert hat mich LinkedIn hierüber soweit ich es mitbekommen habe nicht und darum:

Sorry, LinkedIn. Aber das geht ja mal gar nicht. Einfach die Privatsphäreeinstellungen ändern und ohne transparent zu informieren, Nutzerprofile für “Social Advertising” nutzen? Ich empfehle Folgendes, um das zu verhindern (Dank an Ossi Urchs!):

1. Oben rechts auf das eigene Profil und dann Einstellungen wählen.
2. Dann links Konto klicken
3. In der Spalte daneben auf “Manage Soziale Werbung”
4. Deaktivieren
5. Speichern

 

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Wer will kann diese Info auch per LinkedIn Message an 50 Kontakte schicken, die ebenfalls keine Lust darauf haben.

UPDATE: Die deutsche LinkedIn Sprecherin Gudrun Herrmann weist in mehreren Tweets darauf hin, dass es sich lediglich um Gerüchte handele. Daher sei der Vollständigkeit halber auf die Erklärung von LinkedIn hingewiesen. Demnach habe LinkedIn mit Hilfe von Blogposts versucht, den Test möglichst transparent zu kommunizieren. Richtig ist, dass dieser Blogpost zeitgleich zum Test erschienen ist. Fraglich bleibt, warum die Information nicht direkt an die Mitglieder gegangen ist, um bei der Gelegenheit auch gleich ein Meinungsbild über den Test einzuholen. Ich jedenfalls lese das LinkedIn Blog nicht regelmäßig und die Tatsache, dass die Geschichte mit einer solchen Zeitverzögerung in Deutschland aufgeschlagen ist lässt natürlich nicht nur Rückschlüsse auf die Angemessenheit der kommunikativen Maßnahmen zu, sondern auch auf die Relevanz der Plattform hierzulande. Aber daran arbeitet LinkedIn ja gerade mit Volldampf;-)

Posted via email from pr://ip’s posterous

 

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