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Keine Agentur-Konkurrenz: Do-it-Yourself Homepage von 1&1

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1&1 geht in die Offensive und vermarktet seine Do-It-Yourself Homepage unter anderem mit dem Hinweis „Webdesigner? Zu teuer!“ – Was möchte uns der Hostingriese aus Montabaur damit sagen? Dass Agenturen, die sich mit Paketen und fairen Preisen auf modulierbare Standardlösungen konzentrieren, ausgedient haben? Dass gute, individuelle Webauftritte nicht taugen?

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Es wäre ehrlicher gewesen, das eigene Angebot als Discountware von Rudis Resterampe anzupreisen. Denn hier geht nur um den Preis, um nichts anderes. Natürlich reicht es für den einen oder anderen Unternehmer eine bessere Visitenkarte ins Web zu stellen. Dann sollte 1&1 aber als Argument nicht anführen, dass Unternehmen ohne „gute“ Internetauftritte“ nicht mehr „wettbewerbsfähig“ sind. Was sie bei 1&1 erwartet ist kein guter Internetauftritt, keine adäquate Vermarktung der Webpräsenz und kein vernünftiger Support. Somit ist das Angebot auch keine Agentur-Konkurrenz. Ich persönlich finde es für die Weiterentwicklung des kommerziellen Internets sogar kontraproduktiv. Denn der Spot, das Video und die damit verbundene Preispolitik suggerieren jedem Unternehmer, der den ersten Gehversuch ins Web unternimmt: Dafür braucht man nicht viel Geld und es reicht einfach nur eine Homepage zu haben.

Dass am Ende die Enttäuschung über den vermeintlich individuellen Webauftritt überwiegt, weil kaum jemand vorbeischaut und die Qualität der Bilder und Texte nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte, ist absehbar. Daran ändert auch die zehn Euro mehr für den „persönlichen Einsatz unserer Experten für eine optimale Positionierung bei den wichtigsten Suchmaschinen“.

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