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	<title>Kommentare zu: Printveteranen, Mediaplaner und der fehlende Horizont</title>
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	<description>primus inter pares - Weblog Christoph Salzig</description>
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		<title>Von: Prognose 2009: Online Werbeausgaben : The Strategy Web</title>
		<link>http://www.pr-ip.de/allgemein/printveteranen-mediaplaner-und-der-fehlende-horizont/comment-page-1#comment-804</link>
		<dc:creator>Prognose 2009: Online Werbeausgaben : The Strategy Web</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 22:50:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Klassische Medien Zeitungswerbung wird am meisten leiden aufgrund von Rezession, Budget-Cuts und Konsolidierung. F&#252;r die klassischen Medien bleiben nur zwei Optionen: Frequenz eindampfen oder zu einer webbasierten Strategie greifen. Die beste Ausf&#252;hrung, was mit den klassischen Medien in Deutschland geschieht, schreibt hierzu Christoph Salzig. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Klassische Medien Zeitungswerbung wird am meisten leiden aufgrund von Rezession, Budget-Cuts und Konsolidierung. F&#252;r die klassischen Medien bleiben nur zwei Optionen: Frequenz eindampfen oder zu einer webbasierten Strategie greifen. Die beste Ausf&#252;hrung, was mit den klassischen Medien in Deutschland geschieht, schreibt hierzu Christoph Salzig. [...]</p>
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		<title>Von: News Update - Best of the Day : The Strategy Web</title>
		<link>http://www.pr-ip.de/allgemein/printveteranen-mediaplaner-und-der-fehlende-horizont/comment-page-1#comment-802</link>
		<dc:creator>News Update - Best of the Day : The Strategy Web</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 14:03:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Was alles passieren kann, wenn diversen Printmedien der Tod vorausgesagt wird, beschreibt Christoph Salzig in seinem Beitrag &#8216;Printveteranen, Mediaplaner und fehlender Horizont&#8217;. Ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Was alles passieren kann, wenn diversen Printmedien der Tod vorausgesagt wird, beschreibt Christoph Salzig in seinem Beitrag &#8216;Printveteranen, Mediaplaner und fehlender Horizont&#8217;. Ein [...]</p>
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		<title>Von: Christoph Salzig</title>
		<link>http://www.pr-ip.de/allgemein/printveteranen-mediaplaner-und-der-fehlende-horizont/comment-page-1#comment-771</link>
		<dc:creator>Christoph Salzig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 13:58:46 +0000</pubDate>
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		<description>Dem habe ich aber auch an gar keiner Stelle mehr etwas hinzuzufügen. Wie gesagt: Wir sind da gar nicht soweit auseinander;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem habe ich aber auch an gar keiner Stelle mehr etwas hinzuzufügen. Wie gesagt: Wir sind da gar nicht soweit auseinander;-)</p>
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		<title>Von: Erbsenzähler</title>
		<link>http://www.pr-ip.de/allgemein/printveteranen-mediaplaner-und-der-fehlende-horizont/comment-page-1#comment-769</link>
		<dc:creator>Erbsenzähler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 13:53:58 +0000</pubDate>
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		<description>Da sind wir also gar nicht weit auseinander, wenngleich ich nicht finde, dass Online mit seinen Möglichkeiten in der Branchenberichterstattung der letzten Jahre zu kurz gekommen ist. Es ist ja wohl eher so, dass kaum ein Online-Thema der letzten Jahre, sei es Targeting oder die Communities und Social Networks die hohen Erwartungen, die damit verknüpft waren, wirklich erfüllt hat. Von daher ist es (gerade auch für mich als New-Economy-Veteran) nur zu verständlich, dass man sich nicht mehr von jedem Hype anstecken lassen will. Oder denken wir an Mobile: Hieß es nicht vor zwei Jahren, wer da nicht dabei ist und aufm Handy wirbt, stirbt? 

Zu der komplexen Herausforderung der sich wandelnden Medienmärkte und des sich ausdifferenzierenden Nutzerverhaltens gehört es eben künftig auch vermehrt, zu erkennen, dass man vielleicht nicht auf jeden Zug aufspringen muss. Dass das Cluetrain-Credo von wegen Märkte seien Gespräche, nicht unbedingt auch für schnelldrehende Konsumgüter mit geringem Involvement-Faktor bedeutet, dass ich sagenwirmal für Nutzer der klopapiermarke Zewa eine vierlagige Community mit mobilen Features aufsetzen muss, nur weil sowas grade in Marketerkreisen als hip gilt. 

Und zu Journalisten mit ihrer angeblichen Online-Hemmung kann ich Ihnen folgendes sagen: Die Konditionen, zu denen journalistischer Online-Content eingekauft wird von Verlagen, die sind so unterirdisch, da macht sich der Laie keine Vorstellung. Von Online-Honoraren kann eigentlich kein Journalist leben, den ich kenne. Vom deutschen Fachverlag (Horizont) weiß ich zufällig: Es gibt redaktionsintern keine Anreize, für den Online-Auftritt zuzuliefern (oder gar zu bloggen), und die Freien werden vielfach erst gar nicht gefragt. 

Überdies finde ich es grob fahrlässig, wie die Branchenblätter die Krise im Moment geradezu weltuntergangsgeil herbeischreiben. Nicht, dass ich dafür plädieren würde, Titeleinstellungen, Entlassungen und Etatkürzungen totzuschweigen. Aber letztlich wäre es die Aufgabe, es so einzuordnen, dass jedem klar ist, dass wir hier doch auf verdammt hohem Niveau jammern, wie es einer der Kommentatoren bei turi2 dieser Tage so treffend darlegte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind wir also gar nicht weit auseinander, wenngleich ich nicht finde, dass Online mit seinen Möglichkeiten in der Branchenberichterstattung der letzten Jahre zu kurz gekommen ist. Es ist ja wohl eher so, dass kaum ein Online-Thema der letzten Jahre, sei es Targeting oder die Communities und Social Networks die hohen Erwartungen, die damit verknüpft waren, wirklich erfüllt hat. Von daher ist es (gerade auch für mich als New-Economy-Veteran) nur zu verständlich, dass man sich nicht mehr von jedem Hype anstecken lassen will. Oder denken wir an Mobile: Hieß es nicht vor zwei Jahren, wer da nicht dabei ist und aufm Handy wirbt, stirbt? </p>
<p>Zu der komplexen Herausforderung der sich wandelnden Medienmärkte und des sich ausdifferenzierenden Nutzerverhaltens gehört es eben künftig auch vermehrt, zu erkennen, dass man vielleicht nicht auf jeden Zug aufspringen muss. Dass das Cluetrain-Credo von wegen Märkte seien Gespräche, nicht unbedingt auch für schnelldrehende Konsumgüter mit geringem Involvement-Faktor bedeutet, dass ich sagenwirmal für Nutzer der klopapiermarke Zewa eine vierlagige Community mit mobilen Features aufsetzen muss, nur weil sowas grade in Marketerkreisen als hip gilt. </p>
<p>Und zu Journalisten mit ihrer angeblichen Online-Hemmung kann ich Ihnen folgendes sagen: Die Konditionen, zu denen journalistischer Online-Content eingekauft wird von Verlagen, die sind so unterirdisch, da macht sich der Laie keine Vorstellung. Von Online-Honoraren kann eigentlich kein Journalist leben, den ich kenne. Vom deutschen Fachverlag (Horizont) weiß ich zufällig: Es gibt redaktionsintern keine Anreize, für den Online-Auftritt zuzuliefern (oder gar zu bloggen), und die Freien werden vielfach erst gar nicht gefragt. </p>
<p>Überdies finde ich es grob fahrlässig, wie die Branchenblätter die Krise im Moment geradezu weltuntergangsgeil herbeischreiben. Nicht, dass ich dafür plädieren würde, Titeleinstellungen, Entlassungen und Etatkürzungen totzuschweigen. Aber letztlich wäre es die Aufgabe, es so einzuordnen, dass jedem klar ist, dass wir hier doch auf verdammt hohem Niveau jammern, wie es einer der Kommentatoren bei turi2 dieser Tage so treffend darlegte.</p>
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		<title>Von: Christoph Salzig</title>
		<link>http://www.pr-ip.de/allgemein/printveteranen-mediaplaner-und-der-fehlende-horizont/comment-page-1#comment-768</link>
		<dc:creator>Christoph Salzig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 13:01:44 +0000</pubDate>
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		<description>Die Schockstarre bezieht sich ja eben auf das reflexartige Verhalten bei dräuender Wirtschaftskrise. Mir geht das ganze Gerede genauso auf den Nerv wie Ihnen offenbar auch. Momentan nehme ich nur Diskussionen über Print und TV wahr. Internet/Online mit seinen unglaublichen Möglichkeiten findet eher am rande statt - siehe auch den Hinweis oben zum Thema Self Fulfilling Prophecy (http://tinyurl.com/medienkrise). Das ist schon sehr bezeichnend. ich fürchte ja, dass einige Journalisten immer noch gern einen Bogen um Online machen, gerade dann wenn Existenzängste aufkommen. Das ändert aber nun mal leider nichts daran, dass Relevanz, echter Dialog und Authentizität künftig immer wichtiger werden. Eine Botschaft, die Kommunikatoren gefällt - klassischen Werbern und Marketeers bisweilen nicht, denn Fakt ist nun mal, dass damit auch die gesamte Kommunikation zu einer unerhört komplexen Herausforderung wird.

Das müssen natürlich auch die Werbetreibenden einsehen und sollten sich genau überlegen, wofür sie Geld ausgeben - der Hinweis auf das Thema Beratung ist daher mehr als berechtigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schockstarre bezieht sich ja eben auf das reflexartige Verhalten bei dräuender Wirtschaftskrise. Mir geht das ganze Gerede genauso auf den Nerv wie Ihnen offenbar auch. Momentan nehme ich nur Diskussionen über Print und TV wahr. Internet/Online mit seinen unglaublichen Möglichkeiten findet eher am rande statt &#8211; siehe auch den Hinweis oben zum Thema Self Fulfilling Prophecy (<a href="http://tinyurl.com/medienkrise" rel="nofollow">http://tinyurl.com/medienkrise</a>). Das ist schon sehr bezeichnend. ich fürchte ja, dass einige Journalisten immer noch gern einen Bogen um Online machen, gerade dann wenn Existenzängste aufkommen. Das ändert aber nun mal leider nichts daran, dass Relevanz, echter Dialog und Authentizität künftig immer wichtiger werden. Eine Botschaft, die Kommunikatoren gefällt &#8211; klassischen Werbern und Marketeers bisweilen nicht, denn Fakt ist nun mal, dass damit auch die gesamte Kommunikation zu einer unerhört komplexen Herausforderung wird.</p>
<p>Das müssen natürlich auch die Werbetreibenden einsehen und sollten sich genau überlegen, wofür sie Geld ausgeben &#8211; der Hinweis auf das Thema Beratung ist daher mehr als berechtigt.</p>
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