Fans generieren bei Facebook

Eine nette Einführung mit den wichtigsten Grundlagen zum Thema findet sich bei Markus Bertling. Das Interview mit Gregory Levey bei AdAge ist zwar auch ganz nett, aber nicht ganz so hilfreich, wie ich finde. Also: Auf geht’s! Nur: Wer braucht eigentlich die ganzen Fan-Pages? Ist das nicht auch wieder ein “More Of The Same” und Facebook um Facebook Willen? Viel wichtiger als monetäre Anrewize und gut getextete Anzeigen oder Gewinnspiele scheint mir doch das Gesamtkonzept dahinter zu sein. Und das sollte weniger auf schnelle Reichweite denn auf Unverzichtbarkeit setzen – dann kommt der Erfolg vielleicht langsamer. Dafür bleibt er aber auch länger und ist nicht auf ständige, flatterhafte Impulse angewiesen…

Posted via email from christophsalzig’s posterous

0 Kommentare

  1. Jens Klöntrup 6. Juli 2010 #1

    Zur Unverzichtbarkeit hätte ich gerne mal ein Beispiel aus der Praxis gesehen… :)

  2. Christoph Salzig 7. Juli 2010 #2

    Na das ist natürlich immer relativ. Trotzdem: Wer heute Werbespots für unverzichtbar hält, der tickt falsch. Da halte ich es für sinnstiftender, sich Gedanken darüber zu machen, wie man Angebote (egal wo, ob bei Facebook, als Mobile App oder eigene Brand Community) kreiiert, die für den Nutzer (mehr oder weniger) unverzichtbar (will sagen: ans Herz gewachsen, liebgewonnen) sind. Ein Beispiel (wenn nicht sogar das beste) hierfür ist die Nike Plus Community, die sich ausschließlich an den Interessen der Ziegruppe (Läufer) orientiert. Vergleichbares gibt es durchaus auch bei Facebook. Ob sie deshalb zwangsläufig “unverzichtbar” sind, ist indes natürlich diskussionswürdig – wie so vieles in unserer Wohlstandsgesellschaft;-)

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