Dirk Beckmann bei kress.de: “Online hat die Verlagswelt überfordert”

Dirk Beckmann (artundweise)

Dirk Beckmann (artundweise)

Will die lokale Online-Vermarktung mit Aditory erschließen helfen: Dirk Beckmann von artundweise

“Online hat die Verlagswelt überrollt und überfordert”, sagt Dirk Beckmann (Foto). Der Gründer und Mitgeschäftsführer der Bremer Digital-Agentur artundweise hat mit seinem Team ein Tool entwickelt, das den Verkauf von lokalen und sublokalen Anzeigenplätzen im Internet radikal vereinfacht.

In die Verlagswelt war die Agentur, die sonst Digitalkonzepte für Markenkunden austüftelt, über den Gewinn des Pitches für das WAZ-Portal “DerWesten” gekommen. Damit wuchs auch die Erkenntnis, dass die Monetarisierung lokaler Inhalte im Netz noch keine große Rolle spielt.

Nun soll Beckmanns Tool Aditory Besserung bringen. Das System erlaubt es lokalen Werbekunden wie dem Fleischer oder dem Fahrradhändler, feste Anzeigenplätze auf einer Verlags-Website tageweise zu buchen. Ohne Rotation, ohne Performance-Komponente. Über eine Anbindung an den Server der OMS, die für das Gros der deutschen Zeitungen nationale Kampagnen vermarktet, sollen Buchungskonflikte vermieden werden.

Als Pilotkunden sind die WAZ-Gruppe, der “Weser-Kurier” in Bremen, die Oldenburger “Nordwest-Zeitung” und die “Westfälischen Nachrichten” in Münster dabei.

Mehr über Aditory, das Potenzial lokaler und sublokaler Anzeigenmärkte und die Einschätzung von Branchenexperten im aktuellen kressreport Ausgabe 12/2010. Hier geht es zur Einzelheftbestellung, hier kann man ein kostenloses Testabo abschließen.

Klingt durchaus vielversprechend, was artundweise da vor hat. Zumal sie direkt mehrere Verlage am Start haben.

Posted via web from christophsalzig’s posterous

Kommentar schreiben

Code is poetry